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Infostand gegen Rechts in Vohwinkel!

// Dezember 7th, 2011 // Kommentare deaktiviert // Allgemein, Veranstaltungen

wir als junge und politisch engagierte Menschen unserer Stadt, werden am Samstag, den 10.12.2011 ab 11 Uhr einen Infostand auf dem Vohwinkeler Lienhardplatz gegen den Rechtsextremismus in Wuppertal aufbauen.

Als junge Menschen sehen wir uns in der Pflicht für die Weltoffenheit unserer Stadt zu agieren und zu zeigen, dass Wuppertal keinen Platz für Nazis bietet.

Wir werden weiterhin informieren und freuen uns auch über eure Unterstützung.

Glück auf!

Gründung von Arbeitskreisen!

// November 20th, 2011 // Kommentare deaktiviert // Allgemein, Arbeitskreis Bildung, Arbeitskreis Europa und Internationales, Arbeitskreis Gesellschaft und Soziales

Lasst uns gemeinsam gestalten und gemeinsam verändern.Politik ist vielfältig und bedarf der inhaltlichen Vertiefung.
Wir möchten euch deshalb kurz auf folgende Arbeitskreisgründungen aufmerksam machen und hoffen, dass auch Ihr eure Ideen und Vorstellungen in einen oder mehrere Arbeitskreise mit hineinträgt. Die Treffen werden alle im Forum der SPD Wuppertal in der Robertstr. 5a stattfinden.

 

AK Europa/Internationales:
Mit dem Arbeitskreis Internationales & Europa wollen wir Jusos Wuppertal unsere Standpunkte zu weltweiten Themen erarbeiten. Wir werden die Globalisierung kritisch begleiten, uns mit Themen rund um Europa beschäftigen, und unsere Meinung für eine zukunftsweisende Zusammenarbeit aller Nationen formulieren. Wir wollen unsere Arbeit mit Grundlagen, Hintergründen und Entwicklungen aus der Vergangenheit untermauern.

Dabei werden wir immer auf aktuelle Themen Bezug nehmen und so unsere Ideen und Forderungen für die internationalen Entscheidungen von morgen in Diskussionen erschließen. Zu den Treffen sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Zu Beginn wollen wir gerne gemeinsam abstecken, auf welche Themen wir uns in den nächsten Monaten fokussieren. Unsere Ergebnisse möchten wir dann gerne in regelmäßigen Abständen in Form von Vorträgen und Diskussionen ins Plenum tragen.

Erstes Treffen: Montag, den 28.11.2011 um 19.00 Uhr.

Deine Ansprechpartner sind:
Alexander Hobusch (Alexander.Hobusch@hotmail.de)
Julian Liebner (Julian.Liebner@web.de)
Simon Heimbach (simon.heimbach@t-online.de)

 

AK Gesellschaft & Soziales
„Die Menschlichkeit braucht zuletzt immer den Einzelnen. Aber die Gemeinschaft kann die organisatorischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen schaffen, menschlicher zu sein und den Schwachen zu schützen.” (Willy Brandt)

Im Arbeitskreis Gesellschaft und Soziales wollen wir uns mit den brennenden sozialen Fragen unserer Zeit befassen. Unsere Gesellschaft altert. Dieser Prozess birgt Risiken genauso wie Chancen. Wir möchten uns mit dem demographischen Wandel auseinandersetzen und erarbeiten, wie eine lebenswerte, soziale, menschliche Gesellschaft aussehen könnte. Auch unsere Stadt steht vor einigen Herausforderungen. Armut begegnen wir direkt vor der Haustür. Deshalb wollen wir die sozialen Sicherungssysteme und mögliche neue Formen sozialen Zusammenlebens vor Ort genauer unter die Lupe nehmen. Auch mit dem Themenkomplex “Migration, Integration, kulturelle und religiöse Vielfalt” möchten wir uns beschäftigen. Auf dem rechten Auge sind wir nicht blind. Wir wollen gemeinsam Strategien im Kampf gegen Rechts erarbeiten. Der Arbeitskreis freut sich auf jede und jeden Interessierten. Wir sind für eure Wünsche und Anregungen offen und hoffen auf eine rege Teilnahme.

Erster Termin: Donnerstag, den 08.12.2011 um 19.00 Uhr.

Deine Ansprechpartner sind:
Anke Schoen (anke.elisabeth.schoen83@googlemail.com)
Helge Lindh (hflindh@aol.com)

 

AK Bildung:
„Wir wollen Chancengleichheit in der Bildung!”, so lautet eine zentrale Forderung der Jusos und der SPD. Was heißt das eigentlich für die Wuppertaler Schullandschaft? In unserem AK möchten wir uns aus aktuellem Anlass intensiv mit den Themen Inklusion an Schulen, Schulkonsens in NRW, KiTa-Situation in Wuppertal beschäftigen. Als primäres Ziel gilt es Handlungsbedarfe zu identifizieren und entsprechende Korrekturvorschläge zu erarbeiten. Außerdem ist diesem Zusammenhang auch die Frage nach der Ausbildungssituation in Wuppertal zu klären.

Wenn auch du bildungspolitisch interessiert bist und gerne mitarbeiten möchtest, dann sei einfach am ersten Treffen dabei oder melde dich bei uns.

Erster Termin: Montag, den 12.12.2011 um 19.00 Uhr.

Deine Ansprechpartner sind:
Selim Akgül (asikselim@hotmail.de)
Muriel Berno (muriel_2003@gmx.de)

 

AK Öffentlichkeitsarbeit:
Wir wollen uns mit der Öffentlichkeitsarbeit im weitesten Sinne kümmern. Dazu zählt zum Beispiel die Frage, wie wir unsere Inhalte besser vermitteln können, etwa über die Presse.
Vor allem aber wollen wir uns um ein Konzept für unsere Homepage und die Seite bei Facebook kümmern. Zur Zielgruppe gehören vor allem auch Vielleicht geht es auch darum, uns inhaltlich nahestehende Organisationen besser zu informieren. Du willst mitarbeiten oder einfach nur etwas über Facebook und Co. lernen? Dann bist du bei uns Wilkommen!

Erster Termin: Dienstag, den 20.12.2012 um 19.00 Uhr.

Deine Ansprechpartner sind:
Andreas Helsper (info@andreas-helsper.de)
Anke Schoen (anke.elisabeth.schoen83@googlemail.com)

Aufruf zur Gedenkveranstaltung am 9. November 2011

// November 8th, 2011 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Die Jusos Wuppertal unterstützen den Aufruf zum Gedenken und zur Demonstration am 9.11.2011 in Wuppertal-Vohwinkel. Lasst uns gemeinsam um 17.30Uhr am Lienhardtplatz an die Opfer der Reichspogromnacht erinnern und ein starkes Zeichen gegen den Rechtsextremismus in Wuppertal setzen!

Weitere Informationen erhaltet ihr auch unter:

http://www.wuppertaler-initiative.de/321-aufruf-zur-gedenkveranstaltung-am-9112011

Jusos haben neuen Vorstand gewählt

// Oktober 31st, 2011 // Kommentare deaktiviert // Allgemein, Unterbezirkskonferenz, Veranstaltungen

In der Unterbezirkskonferenz der Jusos Wuppertal haben die Jusos ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Selim Akgül, der sich bisher als stellvertretender Vorsitzender der Jusos engagierte, wurde mit einer deutlichen Mehrheit von ca. 85% aller vergebenen Stimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Zu seinen Stellvertreterinnen und Stellvertretern wurden Anke Schoen, Helge Lindh, Sabrina Hanold und Alexander Hobusch gewählt.

„Wir müssen Angebote und Beteiligungsmöglichkeiten für alle jungen und interessierten Menschen unserer Stadt anbieten“, erklärt Selim Akgül. Als zentrale Themen der zukünftigen Arbeit wurden „Bildungspolitik“, „Rechtsextremismus in Wuppertal“ und „Unsere Gesellschaft von morgen“ fokussiert. Das letztere Themenfeld soll neben den spezifischen Themen Integration, Inklusion und Armut, auch die aktuelle Haushaltslage Wuppertals behandeln. „Weitere Kürzungen und Einsparungen, die die Handlungsfähigkeit unserer Stadt schon im Ansatz gefährden sind für den neu gewählten Vorstand nicht mit zu tragen, so Alexander Hobusch.

„Wir Jusos werden uns für eine lebenswerte Stadt einsetzen. Wir möchten die Probleme der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und konstruktiv auf die Politik der Wuppertaler SPD einwirken. Denn nur mit einer starken sozialdemokratischen Fraktion wird die Zukunftsfähigkeit der Stadt gestärkt”, betont Anke Schoen abschließend.

Antragsbuch zur Unterbezirkskonferenz

// Oktober 26th, 2011 // Kommentare deaktiviert // Allgemein, Unterbezirkskonferenz

Am Samstag, dem 29.Oktober 2011 findet um 14:00 Uhr die ordentlichen Unterbezirkskonferenz im SPD Forum, Robertstraße 5a, statt. Die Unterbezirkskonferenz ist öffentlich, Interessierte sind herzlich wilkommen.

Das > Antragsbuch zur Unterbezirkskonferenz 2011 steht jetzt zum Download bereit.

Folgende Anträge wurden gestellt (nach Themenblöcken):

Jusos und SPD:
A1: Jusos Wuppertal: Werte wahren – Zukunft prägen
A2: Ganzheitlichkeit einmal anders
A3: Keine vorgezogene Kanzlerkandidatendebatte!
A4: Sprechen – Denken – Handeln
A5: Das Individuum denken wagen

Bildung:
B1: Kindergarten – Wachsen für ein gutes Morgen
B2: Inklusion nicht um jeden Preis

Grundrechte:
G1: Wahrung der Bürgerrechte auch im Internet!

Internationales:
I1 Europa: Gemeinsam, sozial und gerecht
I2: Zur Form des Gedenkens an 9/11
I3: Bezahlbare Lebensmittel für alle Menschen

Kommunalpolitik:
K1: In Verantwortung für die Menschen – Sparen UND gestalten
K2: Binsenweisheiten muss man nicht zu Markte tragen. – Eben doch!

Soziales:
S1: Gemeinsame Verantwortung für individuelle Wege

Vom Finanzmarktkapitalismus zu Occupy Frankfurt

// Oktober 25th, 2011 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Frankfurt, New York, Sydney: Weltweit gehen die Menschen auf die Straße, um gegen die Gefahren von Politik und Banken zu protestieren. Auch die NRW Jusos überzeugen sich jüngst auf einem Seminar zum „Finanzmarktkapitalismus“, das auf den Finanzmärkten der Welt etwas „faul“ ist. Drei Jusos aus Wuppertal sind in Frankfurt dabei gewesen.

Zwölf goldene Sterne rahmen das blaue Eurozeichen, im Hintergrund das Hochhaus der Europäischen Zentralbank (EZB). Der grüne Rasen vor der EZB ist einer Zeltstadt gewichen, die ein wenig chaotisch wirkt. Überall hängen Plakate. Eines zeigt Merkel und Sarkozy mit einer Waffe an der Schläfe. Rund 150 Menschen campieren hier und machen ihren Unmut Luft. Sie folgen der weltweiten Occupy Bewegung, die ihren Ursprung in den USA hat.

Es ist wichtig, dass die Menschen gegen das politische Versagen auf den Finanzmärkten protestieren. Gleichzeitig kann festgestellt werden, dass die Bewegung, hier zu Lande anscheinend an Dynamik, Struktur und Identität verloren hat. Es war kein konsensualer Grundgedanke festzustellen auf dem der Protest basiert, weil der Protest sich neben der Unzufriedenheit über die desaströse Situation an den Finanzmärkten, sich auch gegen eine Vielfalt von verschiedenen Themen richtet, zu denen sich die Occupyer unterschiedlich positionieren.

Die eigentliche Kritik muss lauten, dass Politik den Finanzmärkten nicht schutzlos ausgeliefert ist und sie durch entsprechende Rahmenbedingungen wieder Ordnung an den Finanzmärkten schaffen können. Aus Frankfurt muss ein Signal an die Politik gehen, dass die Menschen wieder mehr Vertrauen in die Finanzmärkte setzen können. Dieses lässt sich nur über eine starke Regulierung der Finanzmärkte wieder herstellen. Außerdem besuchten die Jusos die Frankfurter Börse und diskutierten über konkrete wirtschaftspolitische Herausforderungen, vor denen die SPD derzeit steht. Dabei ging es auch um die weltweite Finanzkrise und die daraus resultierende Eurokrise.

von
Selim Akgül

Alleinerziehend aber nicht allein – Neues Netzwerk für Alleinerziehende

// Oktober 19th, 2011 // Kommentare deaktiviert // Pressemitteilung

Alleinerziehend aber nicht allein

Geldsorgen, Probleme bei der Kinderbetreuung, schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt – Alleinerziehende und ihre Kinder haben es in der Regel nicht leicht. Deshalb begrüßen es die Jusos Wuppertal, dass im Stadtgebiet eine neue Anlaufstelle für Alleinerziehende eingerichtet wird.

Deutschlandweit sind 18 Prozent aller Familien betroffen: Ein Elternteil kümmert sich alleine um den Nachwuchs. Mehr als zwei Millionen Kinder unter 18 Jahren wachsen nur mit Vater oder Mutter auf. Laut einer aktuellen Umfrage gibt es in Wuppertal 8.600 Alleinerziehende. Die überwiegende Mehrheit sind Frauen. Mehr als 50 Prozent, 4400 der Befragten, erhalten Hartz IV. Wuppertal liegt somit unter dem Bundesdurchschnitt. Hier liegt die Erwerbsquote von Alleinerziehenden bei 61 Prozent. „Kinderarmut hängt in hohem Maße von der Familienstruktur ab. Kinder von Alleinerziehenden sind in besonderem Maße betroffen“, führt Alexander Hobusch aus.

Neues Netzwerk für Alleinerziehende

Deshalb ist es auch besonders wichtig, dass die Stadt Wuppertal den Handlungsbedarf erkannt hat. Das neu ins Leben gerufene Wuppertaler Netzwerk für Alleinerziehende soll die unterschiedlichen Angebote für Betroffene koordinieren und so Synergien erzeugen. Trotzdem müsse noch mehr geschehen. Alleinerziehende haben mit einer erheblichen Mehrbelastung zu kämpfen. Die Organisation des Alltags ist für sie mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Haushaltsführung, Kindererziehung und die Sicherung des finanziellen Einkommens stellen Alleinerziehende vor große Herausforderungen. Eine prekäre oder keine Beschäftigung wirkt sich negativ auf die spätere Rente aus. Viele möchten gerne wieder arbeiten, haben aber oftmals größere Schwierigkeiten, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

„Die direkte und indirekte Unterstützung von Alleinerziehenden muss verbessert werden. Sonst geraten Alleinerziehende und deren Kinder rasch in einen sozialen Teufelskreis“, so Alexander Hobusch weiter. Familie und Beruf müssen besser miteinander zu vereinbaren sein. Außerdem müssen die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren weiter verbessert werden. „Die Politik muss best mögliche Ausgangsbedingungen schaffen, damit sich mehr junge Menschen entschließen, Eltern zu werden“, so Helge Lindh abschließend.

Zu Gast im Kultur- und Bildungszentrum e.V. in Wuppertal

// August 28th, 2011 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Für die Muslime unserer Stadt dauert zurzeit der islamische Fastenmonat Ramadan an. Auch drei Vorstandsmitglieder der Wuppertal Jusos hatten am 25. August 2011 die Möglichkeit, als Gäste an einem Fastenbrechen des Kultur- und Bildungszentrum Wuppertal e.V. an der Wichlinghauser Straße mit zu erleben. „Eine Vielfalt von Religionen und Menschen verschiedenster Nationen an einem Abendtisch vermitteln eine besondere Symbolik von Toleranz und gegenseitigen Verständnis“, bewertet Andreas Helsper den Abend.

Fastenbrechen im Kultur- und Bildungszentrum e.V. in Wuppertal

Selim Akgül, stellvertretender Juso-Vorsitzender erklärte: „Wuppertal muss seine muslimischen Bürgerinnen und Bürger kennenlernen und verstehen. Anlässe wie am heutigen Abend bieten eine Plattform für den offenen Austausch sowie Abbau von Vorurteilen und gegenseitigen Ängsten.
 
„Die Präsenz von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik, Kirchen, Verbänden, Vereinen und ,ganz normalen‘ Bürgerinnen und Bürgern, unabhängig von Herkunft und Religion, ein starkes Bekenntnis für die muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, insbesondere auch in Anbetracht der andauernden rechtsextremistischen Problematik in Vohwinkel“, berichtet Selim Akgül weiter.

Schließlich kommentiert Stefan Werksnies abschließend: „Der Verein ist ein Musterbeispiel für Integration und Toleranz. Beeindruckend ist es, dass es zum Beispiel bereits seit vielen Jahren in der Hausaufgabenhilfe eine enge Zusammenarbeit mit dem CVJM gibt, die das nachbarschaftliche Zusammenleben im Stadtteil stärkt. Dieses Engagement beider Seiten kann sicher auch Vorbild für viele andere Gemeinden auch in Wuppertal sein.“

Von Selim Akgül

Jusos Wuppertal bei IUSY-Festival

// August 10th, 2011 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Von Anke Schoen.

In Österreich nahmen rund 2500 Jungsozialisten eine Woche lang beim IUSY World Festival teil. Die IUSY (International Union of Socialist Youth) ist der Zusammenschluss von sozialistischen und sozialdemokratischen Jugendorganisationen aus mehr als 100 Staaten der Welt. In Deutschland gehören der IUSY die Jusos und die SJD – Die Falken an. Das Festival wurde von den jüngsten Ereignissen in Norwegen überschattet. Dennoch ließen sich die Genossen den Glauben an eine bessere Welt und sozialdemokratische Werte nicht nehmen. Auch sechs Jusos aus Wuppertal waren dabei.

Inmitten hoher Berge und Wiesen erstreckt sich eine Zeltstadt. Ihre Bewohner leben in kleinen Zeltdörfern, die Namen wie “Friedrich Engels” oder “Clara Zetkin” tragen. Geschwommen wird hier am Karl Marx Strand. Sozialdemokratische und sozialistische Jugendorganisationen aus 100 Ländern waren in Oberösterreich am Attersse zu Gast. Ganz so unbeschwert wie in den vergangenen Jahren waren die Teilnehmer allerdings nicht. Der 22. Juli hat die Sozialdemokratie erschüttert.

“Wir waren zutiefst betroffen, dass unsere Genossen in Norwegen für unsere politische Überzeugung umgebracht wurden”, so René Beukelmann, Jusos Wuppertal. Die sozialistische Jugend Norwegens hat 69 junge Menschen bei dem Massaker auf der Insel Utoya verloren. Das lässt die anderen Jugendorganisationen natürlich nicht kalt. Die Stimmung sei an den ersten Abenden sehr angespannt, die Angst vor Nachahmern groß gewesen, so René Beukelmann.

Auch Simon Geiß, ebenfalls Wuppertaler Juso, konnte es kaum fassen. “Norwegen war ein Schock.” Die Eröffnungsveranstaltung wurde zur Gedenkfeier, Genossen aus aller Welt hielten brennende Kerzen in den Händen. Es wurde eine Mitteilung der norwegischen AUF verlesen. Die Kernaussage: Haltet eure Ideale hoch! “Frei nach dem Motto jetzt erst recht”, ergänzt Simon Geiß.

Die Trauerfeier habe ihn sehr bewegt. Sie helfe dabei, besser mit dem Schmerz über die Ereignisse umzugehen. Im Laufe der Woche finden immer wieder Schweigeminuten statt. Auch die Teilnehmer haben die Ereignisse noch immer im Hinterkopf, obwohl sich die Stimmung langsam bessert. Ein Kranz mit roten Rosen und zahlreichen Lichtern erinnert jeden an das Geschehene. Norwegen ist all gegenwärtig.

Trotz der einschneidenden Erlebnisse gibt es natürlich auch Lichtblicke. “Der internationale Zusammenhalt ist größer geworden”, sagt Simon Geiß. Der Kontakt mit den Jungsozialisten ist bereichernd und verändere auch die eigene Sichtweise. “Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir in Deutschland vergleichsweise kleine Probleme”, so René Beukelmann, dessen sozialdemokratisches Vorbild Johannes Rau ist.

Viele der Wuppertaler Jusos fahren bereits seit 2006 regelmäßig zu IUSY Festivals. Das internationale Festival, das immer an unterschiedlichen Orten der Welt ausgetragen wird, trägt wesentlich zur Völkerverständigung und zum internationalen Zusammenhalt. “IUSY lohnt sich immer”, so Simon Geiß abschließend.

In tiefer Trauer.

// Juli 24th, 2011 // Kommentare deaktiviert // Aktuelles

Die Jusos Wuppertal sind in geschockt und tiefer Trauer um die Ereignisse in Oslo und auf der Insel Utøya . Unser Mitgefühl geht den Angehörigen und Überlebenden dieses Massenmord.

Auf der Insel Utøya hat ein Jugendcamp unserer Schwesterorganisation AUF stattgefunden. Dort haben sozialdemokratische Jugendliche gemeinsam diskutiert und gefeiert. Es ist einfach unfassbar. Aber unsere Internationale Bewegung lässt sich nicht durch solche Mörder einschüchtern und um es mit den Worten des Norwegischen Ministerpräsident Jens Stoltenberg zu sagen: “Unser Antwort auf Gewalt ist: Noch mehr Demokratie, noch mehr Offenheit”!

Also lasst uns weiter für eine tolerante, gerechte und friedliche Welt eintreten. Jetzt erst recht!

Am heutigen Abend brechen 7 Wuppertaler Genossinnen und Genossen auf nach Österreich, wo das diesjährige IUSY World Festival stattfindet. Die IUSY (International Union of Socialist Youth) ist der Internationale Zusammenschluss von sozialistischen und sozialdemokratischen Jugend Organisationen aus über 100 Staaten der Welt. Aus Deutschland gehören die Jusos und die Falken der IUSY an. Auf dem Festivals wird gemeinsam diskutiert, Sport getrieben und gefeiert. Dieses Jahr wird es sehr unter dem Einfluss der Ereignisse aus Norwegen stehen. Wir stehen solidarisch an der Seite unser Norwegischen Genossinnen und Genossen.

Unser Kampf geht weiter!