Die Stadt für den Menschen gestalten

Wir Jusos Wuppertal finden: Der Laurentiusplatz soll autofrei bleiben!
vom 22.08.2022

Seit Oktober 2021 ist die Friedrich-Ebert-Straße auf Höhe des Laurentiusplatzes autofrei. Über diese kurze Zeit hat sich der Laurentiusplatz verwandelt und frischen Wind in die Elberfelder Innenstadt gebracht. Am kommenden Mittwoch (24.08.22.) wird die Bezirksvertretung Elberfeld entscheiden, ob der Laurentiusplatz autofrei bleiben soll. Die Jusos Wuppertal vertreten eine klare Meinung: Der autofreie Laurentiusplatz muss bleiben!

„Oft ist einem nicht klar, wie viel Platz Straßen für Autos der Innenstadt rauben. Der autofreie Platz schafft für die Besucher*innen an einem ehemals von Autos dominierten Ort Raum zum Atmen“, so der stellvertretende Juso-Vorsitzende Yasin Duman. „Mit diesem Laurentiusplatz werten wir unsere Stadt nicht nur auf, sondern schaffen ein Bewusstsein für eine lebendige Stadt. Dank der Verkehrserleichterung in der Elberfelder Innenstadt wurde der Platz von heute auf morgen transformiert und die Aufenthaltsqualität drastisch verbessert. Es ist für mich auch die Realisierung einer Vision für ein Wuppertal, das menschenfreundlich und offen ist. Ein Wuppertal, in dem der Mensch die höchste Priorität bei der Stadtentwicklung hat, nicht das Auto.“

„Die Jusos begrüßen einen dauerhaft autofreien Laurentiusplatz, nicht nur weil es schön ist, ungestört über die Laurentiusstraße zu schlendern, sondern auch, weil wir damit die Verkehrswende ganz im Sinne des Klimanotstands, den der Stadtrat dieses Jahr ausgerufen hat, voranbringen können. Der Laurentiusplatz steht symbolisch für die politische Wende, die wir hinlegen müssen, um dem Klimawandel noch Herr zu werden.“ Ergänzt Marek Wunder, Vorsitzender der Jusos-Wuppertal. „Gute Kommunalpolitik heißt für uns, die Gemeinschaften zu pflegen und Begegnungsräume zu schaffen. Den autofreien Laurentiusplatz sollten wir als eine Wuppertaler Erfolgsgeschichte zählen können. Dieses Projekt zeigt uns, was in der Stadt möglich ist. Es darf aber nicht das Ende der Fahnenstange sein. Wir ermutigen alle Wuppertaler Kommunalpolitiker*innen dazu, ähnliche Projekte in den Bezirksvertretungen zu verfolgen. Wir danken der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Elberfeld, die dieses Projekt entwickelt und vorangetrieben hat.”