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Zu Gast im Kultur- und Bildungszentrum e.V. in Wuppertal

// August 28th, 2011 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Für die Muslime unserer Stadt dauert zurzeit der islamische Fastenmonat Ramadan an. Auch drei Vorstandsmitglieder der Wuppertal Jusos hatten am 25. August 2011 die Möglichkeit, als Gäste an einem Fastenbrechen des Kultur- und Bildungszentrum Wuppertal e.V. an der Wichlinghauser Straße mit zu erleben. „Eine Vielfalt von Religionen und Menschen verschiedenster Nationen an einem Abendtisch vermitteln eine besondere Symbolik von Toleranz und gegenseitigen Verständnis“, bewertet Andreas Helsper den Abend.

Fastenbrechen im Kultur- und Bildungszentrum e.V. in Wuppertal

Selim Akgül, stellvertretender Juso-Vorsitzender erklärte: „Wuppertal muss seine muslimischen Bürgerinnen und Bürger kennenlernen und verstehen. Anlässe wie am heutigen Abend bieten eine Plattform für den offenen Austausch sowie Abbau von Vorurteilen und gegenseitigen Ängsten.
 
„Die Präsenz von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik, Kirchen, Verbänden, Vereinen und ,ganz normalen‘ Bürgerinnen und Bürgern, unabhängig von Herkunft und Religion, ein starkes Bekenntnis für die muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, insbesondere auch in Anbetracht der andauernden rechtsextremistischen Problematik in Vohwinkel“, berichtet Selim Akgül weiter.

Schließlich kommentiert Stefan Werksnies abschließend: „Der Verein ist ein Musterbeispiel für Integration und Toleranz. Beeindruckend ist es, dass es zum Beispiel bereits seit vielen Jahren in der Hausaufgabenhilfe eine enge Zusammenarbeit mit dem CVJM gibt, die das nachbarschaftliche Zusammenleben im Stadtteil stärkt. Dieses Engagement beider Seiten kann sicher auch Vorbild für viele andere Gemeinden auch in Wuppertal sein.“

Von Selim Akgül

Jusos Wuppertal bei IUSY-Festival

// August 10th, 2011 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Von Anke Schoen.

In Österreich nahmen rund 2500 Jungsozialisten eine Woche lang beim IUSY World Festival teil. Die IUSY (International Union of Socialist Youth) ist der Zusammenschluss von sozialistischen und sozialdemokratischen Jugendorganisationen aus mehr als 100 Staaten der Welt. In Deutschland gehören der IUSY die Jusos und die SJD – Die Falken an. Das Festival wurde von den jüngsten Ereignissen in Norwegen überschattet. Dennoch ließen sich die Genossen den Glauben an eine bessere Welt und sozialdemokratische Werte nicht nehmen. Auch sechs Jusos aus Wuppertal waren dabei.

Inmitten hoher Berge und Wiesen erstreckt sich eine Zeltstadt. Ihre Bewohner leben in kleinen Zeltdörfern, die Namen wie “Friedrich Engels” oder “Clara Zetkin” tragen. Geschwommen wird hier am Karl Marx Strand. Sozialdemokratische und sozialistische Jugendorganisationen aus 100 Ländern waren in Oberösterreich am Attersse zu Gast. Ganz so unbeschwert wie in den vergangenen Jahren waren die Teilnehmer allerdings nicht. Der 22. Juli hat die Sozialdemokratie erschüttert.

“Wir waren zutiefst betroffen, dass unsere Genossen in Norwegen für unsere politische Überzeugung umgebracht wurden”, so René Beukelmann, Jusos Wuppertal. Die sozialistische Jugend Norwegens hat 69 junge Menschen bei dem Massaker auf der Insel Utoya verloren. Das lässt die anderen Jugendorganisationen natürlich nicht kalt. Die Stimmung sei an den ersten Abenden sehr angespannt, die Angst vor Nachahmern groß gewesen, so René Beukelmann.

Auch Simon Geiß, ebenfalls Wuppertaler Juso, konnte es kaum fassen. “Norwegen war ein Schock.” Die Eröffnungsveranstaltung wurde zur Gedenkfeier, Genossen aus aller Welt hielten brennende Kerzen in den Händen. Es wurde eine Mitteilung der norwegischen AUF verlesen. Die Kernaussage: Haltet eure Ideale hoch! “Frei nach dem Motto jetzt erst recht”, ergänzt Simon Geiß.

Die Trauerfeier habe ihn sehr bewegt. Sie helfe dabei, besser mit dem Schmerz über die Ereignisse umzugehen. Im Laufe der Woche finden immer wieder Schweigeminuten statt. Auch die Teilnehmer haben die Ereignisse noch immer im Hinterkopf, obwohl sich die Stimmung langsam bessert. Ein Kranz mit roten Rosen und zahlreichen Lichtern erinnert jeden an das Geschehene. Norwegen ist all gegenwärtig.

Trotz der einschneidenden Erlebnisse gibt es natürlich auch Lichtblicke. “Der internationale Zusammenhalt ist größer geworden”, sagt Simon Geiß. Der Kontakt mit den Jungsozialisten ist bereichernd und verändere auch die eigene Sichtweise. “Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir in Deutschland vergleichsweise kleine Probleme”, so René Beukelmann, dessen sozialdemokratisches Vorbild Johannes Rau ist.

Viele der Wuppertaler Jusos fahren bereits seit 2006 regelmäßig zu IUSY Festivals. Das internationale Festival, das immer an unterschiedlichen Orten der Welt ausgetragen wird, trägt wesentlich zur Völkerverständigung und zum internationalen Zusammenhalt. “IUSY lohnt sich immer”, so Simon Geiß abschließend.

Einladung: “Netzwelten – Zwischen Freiheit und Regulierung”

// November 18th, 2010 // Kommentare deaktiviert // Aktuelles, Allgemein, Veranstaltungen

Liebe Freundinnen und Freunde,

am 18.06.2009 hat der Bundestag mit Stimmen von CDU/CSU und SPD das so genannte Zugangserschwerungsgesetz zur Bekämpfung von Kinderpornografie beschlossen. Vorausgegangen waren heftige Proteste, Demonstrationen und eine Petition mit über 134.000 Unterstützern. Experten innerhalb und außerhalb unserer Partei hielten das Gesetz schon damals für Unsinn, der Online-Beirat der SPD hat aus Protest seine Arbeit niedergelegt.

Nach der Bundestagswahl schwenkte auch die SPD-Bundestagsfraktion ein und setzte von nun an auf „Löschen statt Sperren“. Die FDP setzte im Koalitionsvertrag einen seltsamen Kompromiss durch: Man werde das Gesetz ein Jahr nicht anwenden. Anschließend solle evaluiert werden.

Währenddessen gibt es die Diskussion inzwischen auf Europäischer Ebene. Die EU-Kommission hatte die europaweite Einführung von Internetsperren vorgeschlagen, der Kulturausschuss im Europäischen Parlament hat sich im Oktober aber einstimmig gegen diese Forderung ausgesprochen.

  • Wie geht es weiter mit dem Vorschlag der Kommission?
  • Welche weiteren Maßnahmen werden auf EU-Ebene getroffen?
  • Wie sieht Netzpolitik im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Regulierung auf EU-Ebene überhaupt aus?
  • Und wie gestaltet sich die Netzpolitik in Zusammenarbeit mit der nationalen Ebene?

Wir laden Euch ein, am 2. Dezember gemeinsam mit der Europaabgeordneten Petra Kammerevert zu diskutieren. Sie ist Mitglied im Kulturausschuss und dort zuständige Expertin und außerdem Mitglied der SPD-Medienkommission.

Die Veranstaltung findet statt am:

Donnerstag, 2. Dezember 2010
19 Uhr
Forum Robertstraße 5a
42107 Wuppertal

Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion!

Eure
Juso Regio Bergisches /
Jusos aus Solingen, Remscheid, Mettmann und Wuppertal

Veranstaltung bei facebook

poliTisch am 4. November

// Oktober 27th, 2010 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Der nächste Termin für unseren poliTisch steht fest:
4. November, 19 Uhr: Stammtisch
Cafe Creme, Briller Str. 3, 42105 Wuppertal

Den Stammtisch gibt es auch als Termin bei facebook.

Afghanistan: Eine har(d)te Nuss

// Februar 24th, 2010 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

“Herr Hardt sollte sich besser einmal die Regelungen und Beschlüsse für das ISAF-Mandat der Bundeswehr in Afghanistan ansehen. Die gezielte Tötung von Menschen wird er dort nicht als Auftrag finden, denn die ist durch das Mandat zweifelsfrei nicht gedeckt. Es muss darum gehen, das zivile Engagement und den wirtschaftlichen Aufbau des Landes zu stärken und afghanische Sicherheitskräfte auszubilden. Die Soldaten der ISAF stehen an der Seite der Menschen in Afghanistan. Zu ihrem Schutz sind sie da”, erwidert Manfred Zöllmer, Mitglied des Deutschen Bundestages, auf die öffentliche Forderung von Jürgen Hardt, gezielte Tötungen von Menschen als Mittel im Afghanistan-Konflikt einzusetzen.

“Die öffentliche Forderung der Tötung von Menschen durch einen Bundestagsabgeordneten stellt eine schockierende Dimension in der deutschen Nachkriegszeit dar. Keiner staatlichen Stelle kommt die Entscheidung über Leben oder Tod eines Menschen zu, wenn keine unmittelbare lebensbedrohliche Situation für einen selbst oder einen Dritten besteht”, ergänzt Daniel Kolle, Vorsitzender der Jusos Wuppertal.

Manfred Zöllmer weiter: “Guttenberg spricht von kriegsähnlichen Zuständen, Hardt von der gezielten Tötung von Menschen. Was kommt als nächstes? Der Konflikt kann nicht militärisch gelöst werden. Wir beteiligen uns an einem Einsatz der NATO, für den der zivile Aufbau und der Schutz der afghanischen Bevölkerung Priorität hat. Diese Strategie wurde von den Bündnispartnern in London vereinbart. Herr Hardt sollte sich daher mit Dingen auseinandersetzen, die er beeinflussen kann und die für die Menschen, besonders in Wuppertal, wichtig sind, wie etwa die längst fällige Gemeindefinanzreform.”

“Wie soll jemand objektiv in einem Untersuchungsausschuss zur Kundus-Affäre urteilen, wenn er offenbart, dass die Tötung von Menschen hinnehmbares Mittel zum Zweck ist. Als Abgeordneter ist er verpflichtet, Menschenrechte zu schützen. Wie kann ein Christ die Tötung eines Menschen entgegen klarer Gebote als angemessenes Mittel betrachten?”, formuliert Daniel Kolle abschließend.

Wenn nicht jetzt – wann dann?

// Februar 17th, 2010 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Schwerer Fehler im Betriebssystem

// Februar 17th, 2010 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Jenseits der blockierten Stadt – Chancen, Möglichkeiten und Perspektiven

// Februar 17th, 2010 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

seit mehreren Monaten wird nun der Entwurf eines neuen Haushaltssicherungskonzeptes in Wuppertal diskutiert. Im März 2010 stehen im Rat der Stadt Wuppertal die ersten Beschlüsse zur Umsetzung einiger Maßnahmen auf der Tagesordnung. Eine ganze Reihe an Einsparvorschlägen wird hingegen noch diskutiert werden müssen. Als junge Generation, als junge Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt möchten wir gemeinsam mit Ihnen und Euch über die Zukunft Wuppertals diskutieren. Uns geht es nicht mehr allein um die Debatte von Einsparvorschlägen. Wir wollen darüber diskutieren, welche Chancen, Perspektiven und Möglichkeiten haben wir in Wuppertal noch? Wie müssen wir eigentlich leben?

Unsere Einladung zu einer Diskussionsveranstaltung mit Experten aus Kultur, Sport, Soziales und der Verwaltung könne sie hier herunterladen und wir laden Sie und euch herzlich ein, mit uns gemeinsam zu diskutieren und Meinungen, Wünsche und Ideen auszutauschen.

Wir freuen uns auf Ihre und Eure Beteiligung.

Herzliche Grüße
Jusos Wuppertal

Tigerentenkoalition abwählen – NRW macht 2010 den Anfang

// Februar 17th, 2010 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Eine-Welt-Landeskonferenz

// Februar 10th, 2010 // Kommentare deaktiviert // Allgemein

Apocalypse now oder nachhaltiges Bruttosozialglück!? – Gute Ideen für stürmische Zeiten

Das Eine Welt Netz NRW lädt alle Interessierten zur 14. Eine-Welt-Landeskonferenz vom 5. März 2010, 17.30 Uhr bis 6. März, 17.30 Uhr, in die Festhalle Solingen-Ohligs ein. Kooperationspartner der Konferenz sind das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und das UNEP/Wuppertal Institut Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP).

Die Konferenz wird zuerst eine Bestandsaufnahme liefern: Wurden die Chancen ergriffen für ein krisensicheres Finanzsystem, für verlässlichen Klimaschutz und die Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele? Oder steuern wir auf eine Apokalypse zu? Welche positiven, nachhaltigen Ansätze in Nord und Süd gibt es? Macht nur Geld und Konsum glücklich oder kann man das „Bruttosozialglück“ in Nord und Süd anders steigern? Welche Lebensstile zwischen Ghana, Castrop-Rauxel und Shanghai sind nachhaltig? Welche alternativen Geschäftsmodelle existieren und wie kann die Wirtschaft nachhaltig produzieren? Welche Relevanz haben diese neuen Ideen für die Eine-Welt-Arbeit in NRW?
Zum Abschluss diskutieren wir neun Wochen vor der NRW-Landtagswahl die Klima- und Eine-Welt-Politik des Landes mit den LandtagskandidatInnen der fünf großen Parteien.

Als ReferentInnen haben u. a. bereits zugesagt: Sire Diakite, Botschafterin von Mali; Wei Zhao und Michael Kuhndt vom CSCP; Prof. Dr. Dirk Messner, Geschäftsführer beim Deutschen Institut für Entwicklungspolitik; Gunilla Blomquist, schwedisches Umweltministerium; Dr. Nico Paech, Wirtschaftswissenschaftler Uni Oldenburg; Wolfgang Sachs, Wuppertal-Institut und Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration in NRW.

Die Konferenz wird gefördert durch die Stiftung für Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, den Evangelischen Entwicklungsdienst, den Katholischen Fonds und die GEPA.

Für Simultan-Übersetzung ins Deutsche ist gesorgt. Eine Anmeldung ist online möglich. Weitere Informationen gibt es unter http://www.eine-welt-netz-nrw.de
Jens Elmer, jens.elmer@eine-welt-netz-nrw.de; 0251 / 28 46 69 – 18