Erneuter FFF-Antrag zum Klimanotstand in Wuppertal

Unsere Stellungnahme zum Antrag von Fridays for Future Wuppertal

(v.l.: Duygu Karademit, Kevin Zorle, Marek Wunder, Nilay Dogan und Yasin Duman)

vom 04.02.2022

Der neu gewählte Vorstand der Jusos Wuppertal freut sich darüber, dass der Antrag von Fridays for Future den Klimanotstand in Wuppertal auszurufen in den Hauptausschuss des Stadtrats eingebracht wird. Die Jusos setzten stellen klar, dass effektiver Klimaschutz nicht zum Nachteil von Wuppertaler*innen mit kleinem Einkommen geschehen darf.

„Wir können den Antrag nur befürworten. Die Jusos setzten sich seither dafür ein, den Klimaschutz auch als Verteilungsfrage zu verstehen“, erklärt Marek Wunder, Vorsitzender der Jusos-Wuppertal. „Wir werden immer darauf achten, dass Menschen durch die getroffenen Maßnahmen nicht in Geldnot geraten oder ihre finanzielle Situation verschlimmert wird. Beispiel: 100% nachhaltige Energiesparte der WSW darf sich nicht zu einer untragbaren Kostenbelastung für die Verbraucher niederschlagen.“

Die Jusos befürworten, dass sich mit dem Antrag ambitionierte Ziele gesetzt werden. Noch wichtiger als die Zielsetzung wird jedoch die konkrete Umsetzung sein. Bisher wurden viele Bekenntnisse und Visionen präsentiert, aber wenig Maßnahmen umgesetzt.

„Die Ziele sind klar. Es ist an der Zeit konkrete Maßnahmen einzuleiten“, so Yasin Duman stellvertretender Juso-Vorsitzender. „Auch die Handlungsfelder sollten allen Beteiligten bewusst sein. ÖPNV, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft, um nur einige zu nennen. Es ist mehr als Zeit, den rosigen Ankündigungen Taten folgen zu lassen.“